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Camping mit dem Hund

Mit dem Hund in den Urlaub zu fahren, ist nicht immer eine selbstverständliche Sache. Generell ist es wohl eher so, dass es für den Hund Zuhause immer noch am schönsten ist. Dort kennt er sich aus, hat seine Plätze, die er regelmäßig besucht und kennt sämtliche Gerüche im und rund ums Haus. Wer dazu noch einen schönen Garten besitzt, müsste sich keinen Campingplatz suchen. Wenn du allerdings gerne andere Regionen, Länder und Menschen kennenlernen möchtest, dann ist es heutzutage kein Problem mehr, den Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Natürlich gibt es Möglichkeiten, wie Freunde, Bekannte oder sogar eine Hundepension, aber dein Hund möchte am allerliebsten in deiner Nähe sein.

Wenn du also planst, dein vierbeiniges Familienmitglied mitzunehmen, solltest du ein paar wichtige Punkte beachten.

Um dir bei deiner Planung etwas zur Seite zu stehen, möchten wir dir ein paar Tipps geben, die hoffentlich hilfreich sein werden.

Campingplatz für Hunde

Wenn du dich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hast, solltest du dies sofort tun. Nicht jeder Campingplatzbesitzer möchte Hunde als Besucher auf seinem Platz. Über die möglichen Gründe möchte ich nun nicht spekulieren, denn sie sind mannigfaltig und oft sehr subjektiv. Schaue also im Netz nach Campingplätzen, die Hunde erlauben. Einfach bei Google entsprechend eingeben und dann auf den Websites der Anbieter erkunden oder ggf. direkt anrufen, um die notwendigen Infos zu erhalten.

  • Gibt es zum Beispiel eine Hundedusche
  • Wirst du in der Rezeption mit Hundebeuteln versorgt
  • Verfügt der Campingplatz über eine große Hundeauslaufzone
  • Vielleicht gibt es sogar einen Hundestrand, der direkt vom Campingplatz aus zugänglich ist


Bei vielen Badestränden herrscht Hundeverbot, aber oftmals darfst du deinen Hund auf öffentliche Liegewiesen mitnehmen.

Wir empfehlen immer, die Rezensionen der Campingplätze anzuschauen, um zu erfahren, was andere Hundebesitzer dort erlebt haben. Es ist immer noch ein Unterschied, ob dein Vierbeiner dort akzeptiert wird oder wirklich willkommen ist.

Richtige Umgebung für deinen Hund

Hunde-VerbotenBei der Auswahl des Campingplatzes solltest du nicht nur darauf achten, welche Vorteile der Campingplatz mit sich bringt, sondern auch, in welcher Umgebung du dich befinden wirst. Ein Campingplatz in einer Stadt macht keinen Sinn. Du solltest die Möglichkeit haben, schöne und ausgedehnte Spaziergänge mit deinem Hund unternehmen zu können. Du weist am besten, ob das Thema Freilaufen für dich ein Thema ist. Die meisten Hunde freuen sich, wenn man ihnen die Leine abnimmt. Nicht jeder Bewohner oder Spaziergänger hat wirklich Verständnis dafür. Deshalb am besten eine Umgebung mit solchen Möglichkeiten.

Achte auf die örtlichen Gegebenheiten, wie freies Laufen im Wald, denn es gibt oft Restriktionen, die mit der örtlichen Situation zusammen hängen. Vielleicht gibt es in der Nähe einen schönen See, in dem dein Hund sich austoben kann.

Fahrt in den Urlaub mit dem Hund

Hund-im-AutoWer den Hund das erste Mal im Auto oder einem Wohnmobil mitgenommen hat, kennt die Situation, dass er am Anfang oft Angst hat und nicht weiß, was ihm geschieht. Du solltest ihn daher vor einer längeren Reise und bedingt an das Fahrzeug und die Fahrt gewöhnen. Es ist keine Seltenheit, dass dein Hund sich nicht wohl fühlt und er sich übergeben muss. Du solltest sicher gehen, dass er die Fahrt verträgt, da der Urlaub ansonsten ins Wasser fallen könnte.

Wie transportierst du deinen Hund auf der Fahrt:

  • Die Hundebox wird sehr gerne genommen, wenn dein Hund eher klein oder mittelgroß ist. Sie dient oft auch auf dem Campingplatz als Schlafgelegenheit
  • Achte darauf, dass die Hundebox gut gegen Verrutschen oder Kippen gesichert wird.
  • Nehme immer die Decke deines Hundes mit, die er gewohnt ist. Er kennt den Geruch und fühlt sich dadurch viel sicherer.
  • Gebe ihm sein Spielzeug. Auch das hilft ihm, lenkt ihn ab und gibt ihm Sicherheit.
  • Für größere Hunde gibt es spezielles Sicherheitsgeschirr, das sich dadurch auszeichnet, dass es aus breiten, gut gepolsterten Gurten besteht, die für hohen Tragekomfort sorgen und keine Druckstellen hinterlassen. Das Geschirr kann direkt an einen Dreipunktgurt angeschlossen werden und sorgt dadurch für erhöhte Sicherheit.
  • Benutze eine Hundedecke für Innen und eine Outdoor-Hundedecke, wenn er das Wohnmobil verläßt.
  • Denke an die Wasser-und Futternäpfe
  • Wenn dein Hund seinen Korb gewohnt ist, dann nehme ihn gerne mit und sorgen für einen sicheren Platz im Wohnmobil.
  • Sehr wichtig sind häufige Pausen, um ihm genügend Auslauf zu geben. Wenn er seinem natürlichen Bewegungsdrang genügend nachgehen kann, wird er es dir danken.
  • Sorge auch auf dem Campingplatz dafür, dass er immer seinen speziellen Platz hat, zu dem er sich zurückziehen kann. Du weißt, wie wichtig solche Zeremonien und Wiederholungen für ihn sind. An diesem Platz sind natürlich wieder seine Utensilien und seine Hundedecke, die ihn an Zuhause erinnern.

Was solltest du für deinen Hund mit auf die Reise nehmen

Hunde-B-rsteNeben den oben genannten Utensilien, wie Spielzeug, seine Decke, sein gewohntes Halsband, etc. solltest du immer einen Handstaubsauger dabei haben. Du kennst deinen Hund und sein Fell am besten und weißt, dass stark haarende Tiere ihre Spuren hinterlassen. Nehme deshalb auch eine Hundebürste mit, denk daran, ihn vor dem Wohnmobil regelmäßig zu bürsten und entferne mit dem Staubsauger die unvermeidlichen Haare auf den Polstern und auf dem Boden. 

Vergesse die Hundehandtücher nicht, denn dein Hund möchte auch raus, wenn es regnet. Deshalb ist es unerlässlich, ihn vor dem Betreten des Wohnmobils ausgiebig zu trocknen, um den strengen Geruch zu vermeiden.

Eine eigene Reiseapotheke für deinen Hund

Notfall-KofferNeben den bereits bekannten Medikamenten, die dein Hund evtl. schon Zuhause einnehmen muss, solltest du an verschiedene Eventualitäten denken. Am besten wäre ein vorheriges Gespräch mit deinem Tierarzt, der dir gerne ein Paket zusammenstellt.

 

Ihre Reiseapotheke sollte auf jeden Fall enthalten:

  • Medikamente gegen Übelkeit durch Reisen
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Mullkompressen
  • Einen Flohkamm
  • Eine Zeckenzange
  • Spezielles Desinfektionsmittel für Wunden und Abschürfungen
  • Eine geeignete Pinzette
  • Wundsalbe
  • Reisetablette zur Präfention